Der SPD-Kreisvorstand tagte in KupferzellDie SPD holt Schwung für die Bundestagswahl
In aufgeräumter Stimmung traf sich der Kreisvorstand nach dem Superwahltag in Kupferzell. Über 20 Genossen und Genossinnen ließen es sich nicht nehmen, ihr gestärktes Selbstbewusstsein vorzuführen. Man hatte insgesamt erfreulich gut abgeschnitten und bei der Europawahl rangiert Hohenlohe mit 3 Prozent Zuwachs sogar in der Spitzengruppe des bundesweiten Rankings. Und das liegt natürlich an der dynamischen Europaabgeordneten Evelyne Gebhardt, die ihren Heimvorteil nutzen konnte.
Der Kreisvorsitzende Werner Müller freute sich auch über die Zuwächse bei den Kreistags- und Gemeinderatswahlen. Er selbst hat in Neunstetten eine Schlappe hinnehmen müssen, aber er darf es auch seinem Einsatz zuschreiben, dass die Kreistagsfraktion einen Sitz zulegen konnte. Künftig sind mit den Newcomern Christian König und Tassilo Höllmann auch das Kochertal und Bretzfeld wieder in der SPD-Kreistagsfraktion vertreten. In Künzelsau ist die SPD bei der Kreistagswahl zur zweitstärksten Kraft aufgestiegen.
Besonders zufrieden zeigte sich Müller über die Stimmengewinne bei den Kommunalwahlen: „Die Zuwächse in Künzelsau und Kupferzell mit jeweils 4,1 Prozent sind hervorragend, zudem hat die SPD in Öhringen einen Sitz hinzugewinnen können. Diese guten Ergebnisse in Hohenlohe stärken uns den Rücken für die bevorstehende Bundestagswahl.“
In etlichen Redebeiträgen wurde zum Ausdruck gebracht, dass die SPD nach wie vor als soziales Gewissen wahrgenommen werde und dass es sich lohne, einen engagierten Wahlkampf zu führen. Fritz Rehm meinte: „Wir werden unseren Wählern dadurch Dank abstatten, dass wir uns im Kreistag und in den Gemeinderäten mit aller Kraft für die Ziele der Sozialdemokratie einsetzen.“