Wahlaufruf des SPD-Ortsvereins Künzelsau-Ingelfingen

Am 9. Juni wählen gehen!

Letzte Woche, am 23. Mai 2024, wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 75 Jahre alt. Nächste Woche, am 9. Juni 2024, können alle wahlberechtigten Mitbürgerinnen und Mitbürger ihre Staatsgewalt, die in Art 20 Abs 2 GG verankert ist, ausüben. Es finden Wahlen zum Gemeinderat, zum Kreistag und zum Europaparlament statt.

Bei der Wahl des Künzelsauer Gemeinderats tritt die SPD mit einer gemeinsamen Liste zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen an, bei der Kreistagswahl in allen Wahlkreisen des Hohenlohekreises mit einer SPD-Liste und bei der Europawahl mit dem Kandidaten für Schwäbisch Hall-Hohenlohe Jeremy Tietz.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 9. Juni haben Sie die Wahl: Sie können über den neuen Gemeinderat, den neuen Kreistag und das neue Europaparlament abstimmen. Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Wählen Sie staatstragende Parteien, damit wir in 25 Jahren den 100. Geburtstag des Grundgesetzes feiern können.

Wir trauern um Ralf Ederer         

Nachruf

Ralf war seit mehr als zehn Jahren Mitglied in unserem Ortsverein. 2014 wurde er in den Vorstand gewählt und war darin bis zum Schluss aktiv.

Die SPD Künzelsau-Ingelfingen verliert mit Ralf einen hoch geschätzten Genossen, der sich aktiv eingebracht hat, immer hilfsbereit war und mit angepackt hat, wo er nur helfen konnte, auf den man sich immer verlassen konnte und der auch immer für andere da war.

Wir werden Ralf schmerzlich vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Eva Neubert für den SPD-Ortsverein Künzelsau-Ingelfingen
 

Demokratie braucht Demokraten, die bereit sind zum streitbar errungenen Kompromiss

Neujahrsempfang der SPD Künzelsau-Ingelfingen und der SPD Hohenlohe am 21.01.2024

Wie ein dunkler Schatten überlagerten den Neujahrsempfang der Hohenloher SPD in Ingelfingen die Sorgen um den Erhalt der Demokratie, die durch die Umfragewerte der letzten Wochen und die Details zu den Remigrations-Plänen rechtsextremer Aktivisten und Politiker bedrohlich angewachsen sind. Hans-Jürgen Saknus, Fraktionsvorsitzender der Gemeinderatsfraktion der SPD und Grünen im Künzelsauer Gemeinderat, fasste die Situation in das Zitat von Erich Kästner: „Man darf nicht warten bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf.“ Wie die andern Redner des Empfangs leitete er daraus die Forderung ab, sich aktiv auf allen Ebenen für die Demokratie einzusetzen, bei Demonstrationen, wie sie nun deutschlandweit in Gang gekommen sind, aber vor allem auch im täglichen Gespräch in Beruf, Familie und Freizeit. „Die Rechten haben keine Lösungen“ formulierte er und stellte deren Parolen in demokratischem Prozess gewonnene kommunalpolitische Entscheidungen entgegen. Bezogen auf Künzelsau nannte er Schaffung bezahlbarer Wohnungen, Ausbau der Schulen und Kindergärten, Verbesserung der Gesundheitseinrichtungen und Maßnahmen, die Stadt klimapositiv zu machen. Zur Durchsetzung dieser brauche es auch in der nächsten Legislaturperiode eine starke Fraktion der SPD und Grünen, die Neuwahl am 9. Juni sei deshalb für Gemeinderat und Kreistag von hoher Zukunftsbedeutung.
 

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