Erster Kurzreport zur Einkommenslage und Armutsgefährdung älterer Menschen

 

Die Familien-Forschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt hat im Auftrag des Sozialministeriums einen ersten Kurzreport zur Einkommenslage und Armutsgefährdung älterer Menschen in Baden-Württemberg erstellt. Dieser ist ein Baustein der neu eingeführten Armuts- und Reichtumsberichterstattung des Landes. Der erste umfassende Armuts- und Reichtumsbericht für Baden-Württemberg, dessen Erstellung vom Landesbeirat für Armutsbekämpfung und Prävention begleitet wird, wird im Jahr 2015 vorgelegt. Sein Schwerpunkt wird das Thema Kinderarmut sein. Das Konzept der Landesregierung sieht vor, diesen Bericht durch aktuelle Kurzreports und Kongresse zu ergänzen.

Der jetzt veröffentlichte Kurzreport zeigt, dass die durchschnittlichen verfügbaren Haushaltseinkommen älterer Menschen in Baden-Württemberg über denen der Gesamtbevölkerung liegen. Während in der Gesamtbevölkerung die Ungleichheit der Einkommen seit 2005 tendenziell zugenommen hat, ist dies für ältere Menschen nicht der Fall. Zugleich ist die Einkommenslage im Alter von einer hohen Heterogenität gekennzeichnet. Das bedeutet, auch wenn es dem Durchschnitt der älteren Menschen in Baden-Württemberg finanziell relativ gut geht, gibt es Bevölkerungsgruppen, für die sich die Einkommenslage im Alter problematisch darstellt. Dazu gehören insbesondere ältere alleinlebende Frauen.

 

Bildung ist was wert

 

Bei der Rente haben wir für mehr Gerechtigkeit gesorgt. Und jetzt investieren wir in Chancen und Perspektiven für die junge Generation – Investitionen in die Zukunft: Neun Milliarden Euro zusätzlich in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Außerdem geht es um eine spürbare BAföG-Erhöhung.

 

Nach schweren Verhandlungen mit der Union gibt es jetzt eine Einigung. Konkret heißt das:

  • 3,5 Milliarden Euro werden zusätzlich in Schulen und Hochschulen investiert. Dieses Geld wird bei den Ländern frei, weil der Bund ab 2015 die komplette BAföG-Finanzierung übernimmt.
  • Und das heißt auch: Ab 2016 wird es eine spürbare BAföG-Erhöhung geben.
  • Der Kita-Ausbau geht weiter! Denn das Sondervermögen Kinderbetreuung wird auf eine Milliarde Euro aufgestockt.
  • Der Bund finanziert mit 1,5 Milliarden Euro den Hochschulpakt, den Pakt für Forschung und Innovation und die Exzellenzinitiative weiter. Zusätzliche 3 Milliarden Euro investiert der Bund in die außeruniversitäre Forschung.
  • Damit auch die Hochschulfinanzierung dauerhaft und verlässlich gesichert ist, wird künftig der Bund die Länder unterstützen können – das so genannte Kooperationsverbot im Grund- gesetz wird gelockert. 

Bildung ist uns was wert. Denn junge Menschen brauchen Chancen.

Wir halten Wort: Die Rente wird gerechter!

Das neue Rentenpaket, das die SPD auf den Weg gebracht hat, schafft Gerechtigkeit und sorgt für konkrete Verbesserungen bei älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern,bei Müttern und Vätern und bei gesundheitlicher Einschränkung.

  • Alle, die 45 Jahre Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, können zwei Jahre früher in Rente gehen. Wer die Voraussetzungen erfüllt, erhält ab dem 1. Juli 2014 mit 63 Jahren eine abschlagsfreie Rente. Auch kürzere Zeiten der Arbeitslosigkeit werden angerechnet.
  • Die Mütterrente kommt. Für alle vor 1992 geborenen Kinder wird die Anrechnung der Kindererziehungszeiten ausgeweitet. Durch die Mütterrente gibt es für alle Mütter oder Väter pro Kind einen Entgeltpunkt mehr auf dem Rentenkonto. Alle, die bereits Rente beziehen, erhalten diese Verbesserung ohne zusätzlichen Antrag.

 

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