Baden im Kocher verbieten oder abraten? – Die EU-Richtlinie lässt beides zu
Evelyne Gebhardt mit Wilhelm Lüdemann und Martin Probst Foto: spd kün

Stoff gab es genug beim Biergartengespräch der Künzelsauer SPD mit der Europaabgeordneten Evelyne Gebhardt. Eindeutig und klar bezog sie Position zum Badeverbot im Kocherfreibad in Künzelsau und verwies darauf, dass die EU Richtlinie zur Qualität der Badegewässer mehr Spielraum biete, als jetzt hier praktiziert werde. Die Richtlinie lege fest, dass bei jedem mit „mangelhaft“ eingestuften Badegewässer angemessene Bewirtschaftungsmaßnahmen zu treffen seien und dass durch ein Badeverbot oder durch Abraten vom Baden Nutzer zu schützen seien.

Vorstand bestätigt
Vorstandsmitglieder (v.li): Ulla, Ralf, Markus, Birgit, Martin, Dagmar, Michael, Johannes, Hans-Jürgen Foto: spd kün

Hauptversammlung wählt Vorstand für 2 weitere Jahre

Der alte Vorstand ist größtenteils der Neue. Es gab zwei Veränderungen: Ulla Ziegler wechselte vom Stellvertreterposten auf den Beisitzer. Ralf Ederer rochierte vom Beisitz auf den Stellvertreter. Ehrenfried Biehal schied auf eigenen Wunsch aus. Auf ihn folgt mit Johannes Scholl ein junges Gesicht.

Vorsitzender Hans-Jürgen Saknus

Stellvertreter Ralf Ederer und Michael Sanwald

Kasse Birgit Muth

Schriftführer Martin Probst

Beisitzer: Dagmar Doberstein-Hönig, Kristian Eilitz, Markus Pfitzer, Johannes Scholl, Ulla Ziegler

Kreisdelegierte: Ralf Ederer, Wilhelm Lüdemann, Birgit Muth, Martin Probst, Michael Sanwald

Ersatzdelegierte: Dagmar Doberstein-Hönig, Kristian Eilitz, Wilhelm Hofmann, Günter Meinhardt, Markus Pfitzer

Kassenprüfer: Albrecht Baumann, Wilhelm Hofmann

Diskussionskultur versus Gefühlslage
Pausengespräche in der Hauptversammlung Foto: spd kün

Hauptversammlung des OV Künzelsau

Jahresbericht des Vorsitzenden Hans-Jürgen Saknus

Liebe Genossinnen und Genossen,

die letzten Wochen und Monate sind nicht gut für unsere Partei im Lande gelaufen. Das Landtagswahlergebnis mit der Halbierung der Stimmen und der Abgeordneten in Stuttgart wirkt grotesk und alptraumhaft. Niemals hätte ich oder jemand unter uns dieses Ergebnis vor einem Jahr erwartet oder geahnt. Zu sicher wähnten wir uns in der in der Regierungsverantwortung in Baden-Württemberg geleisteten Arbeit und deren Erfolge. Die Reformpolitik trug wesentlich rote Züge wenn ich an die Veränderung im Bildungsbereich mit der Neustruktur der Schullandschaft oder in der umfassenden Förderung im Kleinkindbereich und der Kitas denke.

Regelfinanzierung bei der Schulsozialarbeit und die Einführung des Bildungsurlaubes.

Lob hagelte es schon am Anfang von den kommunalen Landesverbänden und gegen Ende der Legislaturperiode auch von den Gewerkschaften.

Auf Facebook

Spenden