Ortsverein
Eine stolze Leistungsbilanz ihrer Arbeit als Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren zog Katrin Altpeter beim Neujahrsempfang der Künzelsauer und Hohenloher Sozialdemokraten in der Stadthalle Künzelsau. Zahlreiche Gäste aus Kommunalpolitik - an der Spitze Landrat Dr. Matthias Neth - Wirtschaft, Schulen, sozialen Einrichtungen und den Organisationen der Sozialdemokraten im Kreis konnten der Ortsvereinsvorsitzende Hans-Jürgen Saknus und die Kreisvorsitzende Caroline Vermeulen begrüßen, ehe Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt und Landtagsabgeordneter Nik Sakellariou in kurzen Grußworten aktuelle Themen der Europa- und Landespolitik ansprachen. Achtungsvollen Umgang mit den neugewählten griechischen Regierungsvertretern forderte die Europaabgeordnete,
Anerkennung für langjähriges Engagement und Mitgliedschaft
Der Ortsverein hat seine Mitglieder und Freunde zu der letzten Veranstaltung dieses Jahres in den Gasthof Frankenbach eingeladen. Beim traditionellen Jahresessen wird die Gemeinschaft bei gutem Essen gepflegt, die Aktivitäten des Jahres rückblickend bewertet und langjährige Mitglieder geehrt. Der Vorsitzender Hans-Jürgen Saknus eröffnete den Abend mit einer Kolumne über Politik und Presse, darin die Entpolitisierung der Öffentlichkeit und der Einzug von Langeweile und Gemütlichkeit durch einen amerikanischen Journalisten beschrieben wurde. Dass es ganz andere Zeiten gab, wussten die Jubilare zu berichten, Zeitzeugen der Politik von Willy Brandt und Helmut Schmidt. Seit 50 Jahren in der SPD sind Günter Meinhardt und Volker Banniza. Günter Meinhardt berichtete von seinen Anfängen in einem Stadtteil von Düsseldorf und dem Bemühen, die bundes- wie auch die kommunalpolitische Arbeit zu gestalten. Später war er aktiv in Bad Wildbad als Vorsitzender, bevor er wegen Kinder und Familie im Hohenlohischen heimisch wurde.
Dr. Volker Banniza ist in Künzelsau wohlbekannt als ehemaliges Mitglied des Gemeinderates, langjähriger Apotheker in der Johannes-Apotheke und regelmäßiger Besucher des Künzelsauer Wochenmarktes,obwohl er nunmehr in Kupferzell wohnt.
Für 40 Jahren Mitgliedschaft und immer noch sehr aktive Mitarbeit als stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins bedankte sich der Vorsitzende bei Ulla Ziegler aus Kocherstetten, die auch viele Jahre im Gemeinderat Künzelsau tätig war. Ehrenfried Biehal blickt auf 25 Jahre Mitgliedschaft und ist bis heute rege tätig im Vorstand des Ortsvereins und vielen anderen Organisationen. Die Jubilare Wiltrud Göz und Henry Doll waren leider verhindert.
Als einen sehr erfreulichen Akt konnte Hans-Jürgen Saknus einem neuen und jungen Mitglied das Parteibuch aushändigen. Johannes Scholl wurde in der Runde herzlich begrüßt und zur aktiven Mitarbeit ermuntert. Nach einem kleinen Ausblick für das kommende Jahr und gut verköstigt wurde die Feierstunde für Plaudereien in gemütlicher Runde genutzt.
Information und Diskussion zum TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU standen im Mittelpunkt der Veranstaltung der Künzelsauer SPD und des Kreisverbands der SPD im Sportheim des SSV Gaisbach. Fast 50 Interessierte aus ganz Hohenlohe konnte der Ortsvereinsvorsitzende Saknus begrüßen und auch die Kreisvorsitzende Caroline Vermeulen war vom großen Interesse an dem hochaktuellen Thema überrascht. Unmissverständlich erklärte die Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt, dass das TTIP-Abkommen nur mit Zustimmung des Europaparlaments in Kraft treten könne und sie ermutigte die Zuhörer, weiterhin lautstark ihre Bedenken zu einzelnen Teilen des Abkommens kundzutun, so wie sie dies erfolgreich bei der Verhinderung der Privatisierung von Trinkwasserversorgung getan hätten. „Lasst nicht nach!“, forderte die sympathische Abgeordnete, so dass das Parlament den Willen der Bevölkerung spürt. Bei TTIP gehe es vor allem um die Verhinderung der Schiedsgerichte beim Investorenschutz, um die Durchsetzung europäischer Standards im Lebensmittelrecht, beim Verbraucherschutz, bei der Arbeits- und Sozialgesetzgebung, beim Gesundheitsschutz und um die Verhinderung von Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Differenziert stellte sie die Vorteile eines solchen Abkommens vor. Der Abbau von Zollschranken, Harmonisierung von Industrienormen, Vereinfachungen bei Wirtschaftsbeziehungen böten sehr wohl Chancen gerade auch für die exportorientierte Wirtschaft des Hohenloher Raumes. Wie schwer solche Festlegungen aber zu erreichen seien, verdeutlichte sie am Beispiel der Normierung einheitlicher Stecker für Handyladegeräte.